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Montag, 4. Mai 2015

Roger Schawinski im Gespräch mit Roger Köppel *** Kurz, prägnant und fadengerade....



 Roger Köppel, Chefredaktor der «Weltwoche», ist nun auch Politiker. Im Herbst will er Nationalrat werden. Journalist und Politiker, geht das? Und als Intellektueller in der Volkspartei SVP? Roger Schawinski diskutiert mit Köppel über Roger Köppel.


Er hatte es immer verneint, nein, er wolle nicht der SVP beitreten, obwohl seine «Weltwoche» schon längst das SVP-Parteiprogramm mit Zahlen und Geschichten legitimierte und journalistisch ausschmückte.
Dann kamen der 14. Februar 2014 und das Ja zur SVP-Masseneinwanderungsinitiative. Köppel, Chefredaktor und Verleger, war ein Verfechter der Initiative und tourte nach der Abstimmung mit einer Vortragsreihe zum Thema durchs Land.

Der Bundesrat präsentierte im Sommer dann seinen Plan zur Umsetzung. Köppel war Kritiker an vorderster Front. Irgendwann war sein Nein einem «Iich schliesse es nicht aus, in die Politik zu gehen» gewichen. Ende Februar gab er schliesslich seinen Beitritt in die SVP bekannt. Er müsse - der Auftrag rufe.

Als Nationalrat will der 50-Jährige «kompromisslos bekämpfen», dass sich die Schweiz «europäischem Recht und europäischen Richtern» unterwirft. «Ich finde es unerträglich», sagt er, «wie sich der Bundesrat bei der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative vor Brüssel in den Staub wirft».

Seine Rhetorik ist ganz SVP. Doch passen die Partei der Treichler und Schweizerfahnen und der studierte Historiker zusammen? Verliert er als SVP-Politiker nicht seine publizistische Glaubwürdigkeit, von der er behauptet, sie bisher bewahrt zu haben? Bringt er Familie, Verlag und Politik unter einen Hut?
Zum ersten Mal interviewt Roger Schawinski Roger Köppel als Neopolitiker.



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